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AGB-B2B

Unsere AGB sind bewusst auf das Wesentliche beschränkt, kundenfreundlich gestaltet und verzichten auf unnötig komplizierte Regelungen. Sie schaffen eine faire, transparente und verständliche Grundlage für die Zusammenarbeit, bei der die Interessen beider Seiten berücksichtigt werden. Unser Ziel ist es, eine vertrauensvolle Partnerschaft zu ermöglichen, bei der klare Vereinbarungen und gegenseitige Fairness im Mittelpunkt stehen.

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

SEO Premium Agentur – Oliver E. Bahm
Stand: 01.10.2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Oliver E. Bahm (SEO Premium Agentur), nachfolgend „Anbieter“, und seinen Kunden. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.

§ 2 Leistungen

Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Die Leistungen können insbesondere Suchmaschinenoptimierung (SEO), Optimierung für KI-Suchsysteme (GEO), die Erstellung von Inhalten, Webseiten, Backlinks und die Optimierung des Google Unternehmensprofils umfassen.

SEO und GEO sind fortlaufende Prozesse. Bestimmte Rankings, Besucherzahlen oder Umsätze werden nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Suchmaschinen und KI-Systeme entscheiden eigenständig über Darstellung und Platzierung.

§ 3 Mitwirkung des Kunden

Der Kunde stellt alle erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge und Freigaben rechtzeitig bereit und benennt einen Ansprechpartner. Er sichert seine Daten regelmäßig und prüft die rechtliche Zulässigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung können vereinbarte Zeitpläne entsprechend verschieben.

§ 4 Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt durch die Annahme eines Angebots oder eine anderweitige ausdrückliche Vereinbarung zustande. Dies kann schriftlich, in Textform, telefonisch oder per Videokonferenz erfolgen. Der vereinbarte Leistungsumfang und die Vergütung ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.

§ 5 Vergütung und Zahlung

Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Rechnungen sind zum vereinbarten Termin, andernfalls sofort nach Rechnungserhalt, fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Der Anbieter kann weitere Leistungen nach angemessener Ankündigung bis zum Ausgleich fälliger Forderungen aussetzen.

Zusätzliche, nicht im Angebot enthaltene Leistungen werden nur nach vorheriger Abstimmung gesondert berechnet. Der Anbieter darf zur Leistungserbringung geeignete Subunternehmer einsetzen.

§ 6 Beteiligungsmodell

Beim Beteiligungsmodell erbringt der Anbieter die vereinbarten Optimierungsleistungen teilweise in Vorleistung. Die Höhe einer vereinbarten einmaligen OnPage-Gebühr sowie die prozentuale Umsatzbeteiligung ergeben sich aus dem individuellen Angebot.

Die Umsatzbeteiligung beträgt je nach Vereinbarung i.d.R. 5–20 % des tatsächlich vereinnahmten Netto-Rechnungsbetrags aus provisionspflichtigen Aufträgen neu gewonnener Kunden, die der vereinbarten Website zugeordnet werden. Die Umsatzsteuer wird zusätzlich berechnet, soweit gesetzlich geschuldet.

Als Neukunden gelten Kunden, die zum Zeitpunkt der Anfrage noch keine Bestandskunden des Auftraggebers sind. Bereits bestehende Kunden sowie nachweislich ausschließlich über Google Ads, Meta Ads oder persönliche Empfehlungen gewonnene Aufträge sind ausgenommen, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart wurde.

Stornierte, vollständig rückerstattete oder nicht bezahlte Aufträge lösen keine Beteiligung aus. Bei Teilzahlungen entsteht die Beteiligung anteilig mit Zahlungseingang.

Der Kunde meldet die provisionspflichtigen Umsätze regelmäßig, spätestens monatlich, nachvollziehbar an den Anbieter. Bei begründeten Zweifeln darf der Anbieter geeignete Nachweise anfordern. Die Prüfung beschränkt sich auf die für die Abrechnung erforderlichen Daten und erfolgt vertraulich.

§ 7 Laufzeit und Kündigung

Die vereinbarte Laufzeit und etwaige Kündigungsfristen ergeben sich aus dem individuellen Angebot. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen können in Textform erfolgen, soweit gesetzlich zulässig.

Mit Ablauf der vereinbarten Beteiligungsphase endet die Beteiligung für danach neu entstehende provisionspflichtige Aufträge. Bereits entstandene Zahlungsansprüche bleiben bestehen.

§ 8 Gewährleistung und Haftung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit sowie Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet er bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und für ausdrücklich übernommene Garantien bleibt unberührt. Der Kunde ist für regelmäßige Datensicherungen verantwortlich.

§ 9 Backlinks und Fachbeiträge

Vereinbarte Backlinks und Fachbeiträge bleiben für die im Angebot festgelegte Dauer bestehen. Entfallene Platzierungen werden im Rahmen einer ausdrücklich vereinbarten Garantie durch gleichwertige oder vergleichbare Platzierungen ersetzt.

Der Kunde verändert oder entfernt vereinbarte Beiträge und Verlinkungen während der vereinbarten Bestandsgarantie nicht ohne vorherige Abstimmung. Veröffentlichungen erfolgen unter Beachtung der jeweils geltenden gesetzlichen Kennzeichnungspflichten und der einschlägigen Plattformrichtlinien.

§ 10 Webseite und Hosting

Eine gegebenenfalls vereinbarte Webseite wird gemäß dem individuellen Angebot erstellt. Der Kunde stellt dafür erforderliche Inhalte, Bilder, Zugangsdaten und Freigaben rechtzeitig bereit.

Nach Fertigstellung und Abnahme erhält der Kunde die vereinbarten Zugänge. Änderungen an der Webseite während der Zusammenarbeit sollten vorab abgestimmt werden, um mögliche Auswirkungen auf die Suchmaschinenplatzierungen zu begrenzen.

§ 11 Google Unternehmensprofil und Referenzen

Der Anbieter kann das Google Unternehmensprofil im vereinbarten Umfang optimieren und Bewertungen prüfen. Eine Löschung von Bewertungen kann beantragt, aber nicht garantiert werden; die Entscheidung trifft Google.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Die gesetzlichen Gerichtsstände bleiben unberührt. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Vertragssprache ist Deutsch. Änderungen und Ergänzungen sollen in Textform festgehalten werden. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.