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Online Marketing

Mittlerweile ist Online Marketing, in welcher Form auch immer, allgegenwärtig. Was bedeuten Begriffe wie CPC, CTR, KPI oder ROI? Wir klären in folgendem Beitrag lückenlos auf!

Online Marketing Begriffe, die wirklich jeder kennen sollte

Mal wird es in Unternehmen separat behandelt, häufiger jedoch in übrige Marketingkampagnen integriert und so die Bemühungen als Ganzes betrachtet. Wer sich versucht, in dieses Thema einzulesen, wird schnell mit einem Dschungel an Fremdwörtern konfrontiert. Du hast zwar schon einmal von SEO, der Suchmaschinenoptimierung gehört, aber kannst du auch etwas mit den Begriffen SEA oder KPI anfangen? Was sagt die CTR aus? All diese und weitere nützliche Begriffe sollen hier einmal erläutert werden, damit du Inhalte wie Artikel in einem Online Marketing Magazin oder Podcasts aus der Online-Marketing-Welt besser verstehen kannst.

Beginnen wir jedoch erst einmal mit einer Übersicht . Für nahezu jedes Bedürfnis im digitalen Marketing existiert eine Dienstleistung, die sich grob einer der Disziplinen im Online Marketing zuordnen lässt. Diese beschränken sich eben nicht nur auf Suchmaschinen.

Beschreibende Fachbegriffe existieren im Online Marketing aus denselben Gründen, wie du sie auch in vielen anderen Bereichen findest: Sie sind die Grundlage für die Kommunikation der Dienstleistungen. Statt mehrerer umschreibender Sätze benennst du Vorgänge in wenigen Worten. So vermeidest du Missverständnisse, die sich bei einer längeren Umschreibung auftun können und vermutlich gar nicht notwendig sind, wenn der Leser mit dem Begriff bereits etwas anfangen kann.

SEO, SEA und Co.

Da es schon angesprochen wurde: Unter SEO versteht man Maßnahmen, die dem Namen nach das Ranking in Suchmaschinen verbessern sollen. Hiermit thematisch verwandt ist die Dienstleistung SEA, in langer Form “Search Engine Advertising”. Statt auf organische Besucher wie bei SEO konzentriert man sich im SEA auf das Schalten von Werbemaßnahmen in etwaigen Suchmaschinen wie Google.

Über ein System aus Auktionen gelangen so deine Anzeigen auf der SERP. Damit kommen wir auch bereits zum nächsten Begriff, der jedoch simpel erklärt ist. Mit SERP meint man lediglich die Ergebnisseite einer Google-Suche (“search engine result page”).

Um SEO oder SEA betreiben zu können, ist immer von Keywords die Rede. Als Grunddisziplin des SEO gilt die Erstellung von optimiertem Content auf einer Seite. Die Keywords dienen als Grundlage für die Optimierung. Es sind Wortschnipsel, nach denen in der Suchmaschine gesucht wird und strategisch in Texten platziert werden, um das Ranking zu erhöhen. Auch für das SEA sind Keywords für die Ausrichtung von Werbeanzeigen wichtig.

Backlinks

Etwas technischer wird es bei den folgenden Begriffen, die ständig im Zusammenhang mit Onlinemarketing und speziell dem Suchmaschinenmarketing genannt werden.

Während die Erstellung optimierten Contents ein wichtiger Bestandteil von SEO ist, darf das sogenannte Link Building nicht vergessen werden. Hierzu werden Backlinks verwendet, das ist nichts anderes als Links externer Webseiten, die aus welchen Gründen auch immer auf deine Seite verweisen.

Zu diesem Themenkomplex gehört noch eine Reihe weiterer Fachbegriffe, die sich mit den technischen Details des Link Buildings beschäftigen, ein Beispiel ist die kategorische Einteilung externer Links in “nofollow”- und “dofollow”-Links. An dieser Stelle reicht es zu wissen, dass man dofollow-Links bekommen möchte, da insbesondere diese für das eigene Ranking relevant sind.

Die Daten im datengetriebenen Marketing

In der Regel wird im Digital Marketing auf Daten zurückgegriffen, die einerseits die Ausrichtung von Marketingmaßnahmen entscheiden, also Analysen, die abwägen, welcher Ansatz zur optimalen Lösung führen wird. Andererseits sind erhobene Daten ein wichtiger Indikator für den Erfolg dieser Maßnahmen.

Daten, die solche Aussagen erlauben, werden häufig als Metrik bezeichnet. Dieser Begriff findet sich aber auch in vielen anderen Disziplinen. Eine wichtige solche Metrik im SEA ist die zu Beginn des Artikels erwähnte CTR (“Click Through Rate”) für Werbeanzeigen. Sie beschreibt schlicht und einfach nur den Anteil der Google-Nutzer, die auf eine Werbeanzeige geklickt haben an der Gesamtzahl, die sie überhaupt gesehen haben. Sehen 100 Nutzer eine Google-Anzeige und einer klickt sie an, schreibt man ihr eine CTR von einem Prozent zu.

Solche Konzepte ziehen sich durch viele Bereiche des Digital Marketings, das wichtigste Beispiel ist die Conversion Rate. Betreibst du einen Online-Shop und fragst dich, wie du den Erfolg des Shops messen kannst, hilft die Conversion Rate weiter. Analog zur CTR gibt auch sie einfach nur den Anteil der Nutzer wieder, die eine bestimmte Aktion ausgeführt haben. Das können Käufe sein oder die Eintragung in Newsletter.

Weitere Dienstleistungen

Zu der Conversion Rate gehört entsprechend auch eine eigene Dienstleistung, die Conversion Rate Optimierung oder kurz CRO, welche nur auf die Steigerung der Conversion Rate oder kurz CR abzielt. Diese und andere Kennzahlen werden gern als KPIs bezeichnet (Key Performance Indicators) und können alles Mögliche meinen, von der CR über die CTR in Kampagnen bis zum Ranking in Suchmaschinen.

Wer sich für deinen Newsletter anmeldet oder auch ein Erstgespräch bucht, wird häufig als “Lead” bezeichnet. Also als ein Interessent oder Kontakt, den du für dein Produkt oder Dienstleistung gewinnen kannst.

Dazu musst du Besucher natürlich erst einmal überzeugen, da kommt die USP, kurz für Unique Selling Proposition, ins Spiel. USP ist ein Grundbegriff im Marketing allgemein und meint das Alleinstellungsmerkmal als Unternehmen oder eines Produktes gegenüber der Konkurrenz. Es ist nicht auf deine Online-Präsenz beschränkt. Da man mit Digital Marketing aber letztlich auch nur Marketing in einer speziellen Form betreibt, darf dieser Begriff nicht fehlen.

Eine weitere gängige Praxis ist das Remarketing, dazu sendest du bereits erfassten Kontakten oder Leads etwaige Angebote oder Informationen per Mail oder Newsletter. Um diese Kontaktdaten zu bekommen, kannst du beispielsweise einen Lead-Magnet einsetzen, also kostenlosen Content, für den der Nutzer nur seine E-Mail-Adresse oder Ähnliches angeben muss. Eine Abwandlung des Remarketing ist das Retargeting, statt auf Mail-Inhalten legst du den Fokus auf Werbeanzeigen auf anderen Webseiten, den der Besucher nach deiner Seite besucht auf der Basis von Cookies.

Abseits der genannten Begriffe gibt es natürlich noch eine große Menge anderer Bezeichnungen, die zum Alltag im Marketing gehören und stets einen speziellen Sachverhalt oder Situation beschreiben sollen. Du solltest dich davon jedoch auch nicht abschrecken lassen, denn häufig steckt hinter diesen Fremdwörtern eine relativ simple Erklärung, wodurch du ständig dazulernen kannst.